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COF Spots Mahatma Gandhi von der hohen Würde

Vater:	COF Spots Solstice River Mutter: 	COF Spots Pandora’s Juwel Geno-IK:	4 % (6 Generationen) Geb.: 	25. April 2025 SH:		--- Kg:		--- AEP:		bear +/+ Gebiss:	durchgezahnt/Schere HD:		folgt ED:		folgt OCD:	N/N Farbe:	weiß-schwarz  Braun:	Bb (Träger) Lemon:	Ee (Träger) Intens:	i/i (homozygot) Fell:		Langhaar HUU:	LUA N/N DLA:		komplett unterschl. Haplotypen Würfe:	0 Status:	wächst und gedeiht DNA:	verfügbar nach Isag 2020 Zucht:	folgt
Nach vielem Hin und Her, aus welchem Kennel mein neuer Welpe nun sein soll, ist die  Entscheidung gefallen und das Warten wird sicherlich belohnt werden. Ursprünglich wollte ich von keinem anderen Züchter, außer aus dem renomierten Kennel “Christi Ormond”, einen Welpen in die Familie holen. Dann spielte das Schicksal ein  wenig Roulette und präsentierte mir eine neue Zuchtstätte. In Color of Fame Spots (COF), fand ich den idealen Züchter. Die Person hinter dem  Kennel, hat mich nicht nur mehr als überzeugt, wir befinden uns auch auf einer  Wellenlänge. Ihre Ansichten in Bezug auf die Zucht und zukünftige züchterische  Vorhaben, sind beispiellos. Die Aufzucht der Welpen ist makellos und mit mittlerweile 9  Würfen ist sie erfahren, lernt aber immernoch gerne dazu  und möchte sich stets weiter  entwickeln. Nachdem man sich kennengelernt und vor allem aber Vertrauen aufgebaut hat, ist die  Entscheidung, von ihr einen Welpen zu adoptieren, relativ schnell gefallen. Unser neues getupftes Familienmitglied ist definitiv ein Rüde. Der Vater ist ein schwarz-  weißer, langhaariger, LUA N/Hu, brauntragender, lemontragender Dalmatiner aus  Amerika. Die Mutter ist eine weiß-schwarze, kurzhaarige Hündin aus Amerika. Zudem ist  sie reinerbig LUA N/N, braunträger und langhaarträger.
Beide Elterntiere haben eine vollständige Ahnentafel vom AKC. Die Kennel der Elterntiere sind bekannt für ihre geringe Taubheitsrate und für ihre farbenfrohe Zucht. Karpfenrücken, Knickruten, Kupferspreicherkrankheit sowie Epilepsie, gibt es dort nicht. Und nun ist die endgültige Entscheidung gefallen. Ursprünglich sollte es ein anderer Rüde aus dem Wurf sein, aber beim ersten Besuch am  08.06.2025, passierte nichts. Kein Gefühl hüpfte auf mich über, ganz im Gegenteil. Als ich meinen vermeintlichen Favoriten auf den Arm nahm, zitterte er wie Espenlaub und konnte mich noch nicht einmal ansehen. Nein, das war nicht mein Hund. Dann nahm ich Herrn Grün auf den Arm und wieder passierte nichts. Auf beiden Seiten ein definitives Nein.  Und dann kam Herr Lila. Das Schwänzchen hörte gar nicht auf zu wedeln, mein Ohr wurde fürchterlich abgeluuutscht und meine Nase  geküsst. Er schmuste, drückte sich fest an mich, als ob er in mich hineinkrauchen wollte. Ja !! Das ist mein Hund !! Normalerweise ist es Petra, die für ihre Schützlinge die passenden Menschen aussucht. In ihrer Zucht geht es nicht darum, dass sich der Mensch nach wohlgefallen einen Hund aussucht um sich glücklich zu machen: Petra sucht für ihre Welpen den  passenden Menschen aus von dem sie meint, dass der Welpe dort ein lebenslanges Hundeglück findet. Wenige Züchter haben das Talent, auf Anhieb zu erkennen, welcher Hund für wen geeignet ist. Mit einer Trefferquote von über 90 % ist das schon recht ordentich. Tatsächlich geht  es den meisten Züchtern darum, ihren Nachwuchs zügig und gewinnbringend an den Menschen zu bringen. Es spielt oft keine Rolle, ob der  Hund das auch wirklich möchte. Selbst wenn alle Anzeichen gegen ein gemeinsames Leben sprechen, ignorieren zukünftiger Besitzer sowie  Züchter diese Anzeichen und dann kommt es unweigerlich zu Problemen und sogar zum erneuten Umzug des Wauzis. Warum hat Petra mir keinen passenden Welpen ausgesucht? Weil ich genau wie sie, ausschließlich auf die Chemie achte, die bei beiden  Parteien stimmen muss. Ich wollte ausschließlich einen Welpen, der mich absolut und unangefochten antriggert. Ich hätte damals auch Kante aus ihrem K-Wurf nehmen können, aber auch er war einfach nicht mein Hund und Kante, war auch von  mir nicht sonderlich begeistert. Nun  muss ich aber auch dazu sagen, dass ich ihr nicht wirklich eine Wahl gelassen habe und Petra sich sicherlich bewusst war, dass ich ganz  genau wusste was ich wollte und nicht auf Biegen und Brechen irgendeinen COF Knopf genommen hätte, nur um einen Hund zu haben. Bei Gandhi es ist nicht nur die Chemie die stimmt, sondern das Gesamtpaket. Er ist recht entspannt, hat aber eine Meinung. Er lässt sich nicht unterbuttern, reagiert aber auf Ansagen seiner Geschwister mit Respekt. Er reagiert sofort auf Anweisung, ist neugierig und zeigt keine Spur  von Ängstlichkeit. Sein Folgetrieb ist hoch und er ist sehr, sehr freundlich. Auf Kinder geht er langsam zu und springt nicht mal ansatzweise  hoch. Er hat eine ordentliche Substanz, ist aber nicht zu knochenstark. Die Wurfabnahme hat er entspannt über sich ergehen lassen. Augen  und Ohren nachsehen, im Maul rumfummeln ob alle Milchzähne da sind, ohne auf die Finger zu beißen. Rundherum das, was ich mir  gewünscht habe. 
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Gandhis Einzug

Am 07.07.2025 machten Gandhi und ich uns aus dem schönen Diepenau auf den Weg nach Hause, ins hektische Berlin. Die Autofahrt verlief ruhig, jedoch findet Gandhis Magen Autofahren noch nicht so toll. Nichts destotrotz blieb er die 4 Stunden ruhig und entspannt. Im neuen  Zuhause angekommen, zeigte sich seine tolle amerikanische Seite. Im Vergleich zu den typisch europäisch gezogenen Linien, sind die  Amerikaner, insbesondere die Langhaardalmatiner, wesentlich entspannter, selbst im Welpenalter. Diese typische Nervosität und  Aufdringlichkeit haben bis dato alle Langhaaramis nicht. Leichten Fußes taperte er in sein neues Zuhause und begrüßte enorm sanft die  restliche Familie. Von Ängstlichkeit keine Spur, erkundete er selbstbewusst den Garten und das ganze Haus. Gandhi lernt enorm schnell. Er ist folgsam und leinenführig. Er achtet stets auf seinen Menschen und nimmt Korrekturen außergewöhnlich gut an. Die Katze Paula von Omi ist ihm nicht ganz geheuer, denn sie ist größer als er und plüschiger, wobei Paula eine wirkich liebe Katze ist.  Unsere Häschen hingegen sind zwar ebenfalls plüschig aber kleiner als er und er lässt es sich nicht nehmen doch täglich nachzufragen, ob er mit ihnen spielen darf. Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob es wirklich reiner Spieltrieb ist, oder ein Hauch von Beuteinstinkt. Wenn es um fremde Menschen geht, hat Gandhi sein eigenes Tempo. Von den Meisten mag er sich nicht anfassen lassen. Er entscheidet  selbst darüber, wen er riechen kann und wen nicht. In seinem Zuhause jedoch, können es ihm gar nicht genug Streicheleinheiten sein.  Zuhause möchte er am liebsten in seine Menschen hineinkriechen. Ich persönlich finde es schön, dass ein Hund sich nicht von allen  antatschen lässt, zu jedem hinläuft und womöglich noch an den Beinen hochspringt, nur um eine Streicheleinheit zu bekommen. Gerade weil  er wirklich zuckersüß aussieht und dazu noch sein Plüschfell zum schmusen einlädt, meinen viele Menschen, den Lütten unbedingt anfassen zu müssen, was ich jedoch nicht unterstütze. Gandhi liebt unsere Kinder. Aus dem sonst gechillten Plüschi wird plötzlich ein aktives Fellmonster, das sich Erik und Lilly regelrecht aufdrängt. Er grinst und möchte mit ihnen spielen, sie abluuuutschen und am liebsten die ganze Zeit bei ihnen sein. Stubenrein ist er mittlerweile auch schon und das dauerte nur wenige Tage. Am 10.07.2025 hatte er seine erste Vorstellung beim Tierarzt.  Einfach mal “Hallo” sagen, sich ordentlich durchknuddeln lassen und ein paar Leckerlies abgreifen. Eine Entwurmung hat er bei seiner  Züchterin bekommen und zukünftig wird er nur bei akutem Befall, nach vorheriger Kotprobe entwurmt. Bzgl. Impfungen werde ich schauen,  was mein Bauchgefühl mir sagt. Da er jedoch die Grundimmunisierung hat, sind dieses Jahr vorerst keine weiteren Tierarztbesuche mehr  geplant.

Gandhis Entwicklung (Stand 02.01.2026)

Mittlerweile ist Gandhi mit 8 Monaten ein Teenager und entwickelt sich hervorragend. Körperlich wächst er gleichmäßig und hat die Phase, in der Teenager eigentlich teilweise furchtbar aussehen, einfach mal übersprungen, und ich bin mit seiner körperlichen Entwicklung bis dato sehr zufrieden. Gandhi ist recht groß für sein Alter und seine Pfoten lassen noch ein paar Zentimeter Wachstum erahnen. Er hat jetzt hübsche 59  cm und wiegt 25 kg bei einer sportlichen Figur. Sein Fell ist an einigen Stellen schon recht lang, besonders auf dem Rücken und am Hals. Die Befederung der Rute lässt noch etwas zu wünschen übrig, aber ich weiß, dass da noch ordentlich etwas kommen wird. Was ich bei Hunden sehr mag ist, wenn sie absolut parallel stehende Pfoten haben und bei Gandhi ist das optimal der Fall. Das sieht man  auch daran, dass seine Gliedmaßen optimal auf einer Linie verlaufen (Knie, Hüfte, Ellenbogen) und alles vorwärts gerichtet ist. Nichts schaut nach außen oder innen, sodass sich daraus sein unvergleichlicher, vorwärts gerichteter Stand erkärt. Sein Kopf ist kräftig, plüschig und mit  einem guten Mimikspiel. Er hat sehr schön geformte Ohrlappen mit einem perfekten Ohrenansatz. Außergewöhnlich ist, dass seine Tüpfelung eher an einen ursprünglichen, statt eines neumodisch gezüchteten Dalmatiner erinnert. Trotz seines Fleckenreichtums, hat er nicht einen  zusammenlaufenden Tupf. Alle Tupfen sind klar voneinander angegrenzt, zwar mit ein paar Lücken versehen, aber dennoch steht jeder Tupf für sich alleine. Sein Verhalten ließ in den letzten Wochen etwas zu wünschen übrig. Testosteron stieg, und fiel, und stieg wieder. Kastraten, Mädels die zu  nett waren, Mädels die irgendwann mal heiß waren, Mädels die ihn anschimpften: eigentlich fast jedes Mädel fand er super lecker und er ließ es sich nicht nehmen 100 Mal nachzufragen, ob er aufreiten darf. Seine Ohren waren natürlich zu und da konnte ich schimpfen wie ein  Rohrspatz: Gandhi war taub. Nachdem ich Wochenlang mehrmals am Tag tiefgründige Gespräche mit ihm geführt habe, konnte ich ihn davon überzeugen, dass es besser ist auf Mutti zu hören, als die Alternative. Mitterweile hat er auch seine Stimme entdeckt und festgestellt, dass Mutti es super findet wenn er aufpasst und verdächtige Grashalme oder  unbekannte Geräusche anknurrt. Ein vom Wind umhergeschobener Stuhl wird auch mal angebellt, nur um seinem Standpunkt Ausdruck zu  verleihen, dass Stühle sich nicht zu bewegen haben. Zu den Kindern und der restlichen Familie ist er nachwievor unterwürfig, kuschelig und super lieb. Dass die Häschen auch zur Familie  gehören, ist ihm allerdings noch immer nicht klar und ich denke, das wird auch nix mehr werden. Er hat zwar nicht den Drang sie zu töten,  jedoch sagt ihm sein Trieb, dass er sie fangen muss. Ich weiß zwar nicht was er tun würde, wenn er mal ein Häschen fängt, aber ich will es  auch gar nicht herausfinden. So sind Hund und Hase getrennt voneinander im Garten, wobei die Häschen hier den Kürzeren ziehen und nur  noch alle paar Tage den Garten für sich in Anspruch nehmen dürfen. Dafür haben sie jedoch einen weiteren Stall nebst Auslauf dazu  bekommen, sodass sie wenigstens einen Hauch von Freiheit am Tag spüren können. Gandhi kann nun auch, wie alle seine Vorgänger, auf dem Gehweg ohne Leine laufen. Zwar sind Menschen und Hunde die ihm begegnen  noch immer die größte Ablenkung für ihn, aber daran arbeiten wir täglich. Gandhi ist sehr wisbegierig und findet Kunststücke total toll. Er ist  mit einer unbändigen Begeisterung dabei und auch tägliche Lektionen beim Gassi saugt er regelrecht in sich auf. Sein Radius zu mir beim  gassi hat sich mitterweile auch in einem angenehmen Bereich angesiedelt, sodass Korrekturen nun auch ohne Megafon von mir an ihn  weitergereicht werden können. Gesundheitlich ist bei Gandhi im Großen und Ganzen nichts auszusetzen. Ein paar typische Kinderkrankheiten, die sich jeder Junghund mal  einfangen kann, besonders wenn er in die Pubertät kommt. Gandhi wird noch immer gebarft, wobei hier noch immer nicht klar ist, was denn  der Herr gerne für ein Mahl kredenzt haben möchte. Möchte der Herr heute kein Kaninchen ? Nein ?? Dann doch lieber vielleicht etwas Wild  mit Preißelbeeren an Petersilienkartoffeln ??? Eigentlich frisst Gandhi gut. Kein Vergleich jedoch zu meinen Europäern, die jedes Futter  verschlungen haben, als wäre es das letzte Essen. Gandhi frisst gemütlich. Nein er frisst nicht: er luuuutscht sein Essen. Es darf nicht zu viel  Futter an seine Lefzen kommen, das mag der Herr nämlich gar nicht. Was er überhaupt nicht mag ist Pferd, und Kaninchen kann er auch nicht mehr viel abgewinnen. Aber ansonsten freut er sich regelmäßig wenn Fütterungszeit ist und wehe du bist über die Zeit hinaus. Dann kann es schonmal sein, dass er zum Telefon greift und Peta anruft, weil er ja schließlich am verhungern ist. Ansonsten ist er noch immer der entspannte Hund, den ich kennengelernt habe. Wenn die Witterung ausgedehnte Spaziergänge nicht  zulässt, erträgt er dies mit einer beispiellosen Ruhe. Auch Tierarztbesuche sind kein Problem und solange Mutti an seiner Seite ist, kann der  Tierarzt alles mit ihm machen. Sollte Gandhi sich so weiter entwickeln, steht einer späteren Zuchtzulassung nichts im Weg. Auch qualifiziert er sich so als super Blutspender und wird, wenn er alt genug ist, wie alle meine Hunde in Düppel als Blutspender registriert.