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letzte Aktualisierung: 05.10.2021
Es ist immer traurig wenn mir berichtet wird, dass einer meiner Zöglinge verstorben ist. Manches mal höre ich jahrelang nichts von einigen Besitzern und ihren Vierbeinern und bin dann doch erstaunt, dass sich nach über einem Jahrzehnt derjenige meldet und mir mitteilt, dass dieser oder jener Hund nach vielen gemeinsamen Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Nehmen wir Dayana Beauty z. B. Seit ihrem Auszug habe ich nichts mehr von ihr gehört und dann nach 11 Jahren bekomme ich einen Anruf, dass die Maus verstorben ist und es wird sogar gefragt ob ich noch züchte, weil die Familie gerne wieder von mir einen Wauzi hätte. So etwas erfreut mich dann doch sehr und die Enttäuschung, nichts von ihr gehört zu haben verfliegt im nu. Umso trauriger, wütender und enttäuschter bin ich über diejenigen, mit denen ich regelmäßigen Kontakt hatte und die mir dann zufällig, irgendwann einmal in einem Gespräch berichten, dass ein Hund von mir gestorben sei. So geschah es mit meiner Hündin Honeybee Chu‘si (Schussel). Schussel ist bei mir geboren, wuchs bei mir auf und lebte 8 Jahre bei mir. Nachdem Charly und Schussel sich nach einem Streit ganz plötzlich nicht mehr vertrugen und man die Beiden nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen konnte, fand sich eine tolle Gelegenheit sie ganz in der Nähe bei einer kleinen Mischlingshündin unterzubringen. Zuerst gab es ein Kennenlernen und dann einen Probetag. Nachdem das alles toll funktionierte, hatte Schussel in ihren letzten Jahren noch eine tolle Familie nebst Vierbeiner. Die neuen Besitzer waren ehemalige Dalmatinerbesitzer aus meinem C-Wurf deren Wauzi viel zu früh verstorben ist. Wir hatten anfänglich viel Kontakt und wie es die Zeit und die Lebensumstände mit sich bringen, kam es zu längeren Kontaktpausen. Zwischendurch sah man sich mal auf der Straße oder beim Einkaufen, schrieb eine WhatsApp oder eine Audionachricht um sich zu erkundigen. Dann war Stille. Ich teilte den Besitzern mit, dass Schussels Mama im hohen Alter nun verstorben sei und bekam als Antwort, dass diese Info sie so gar nicht interessierte. Das machte mich schon sehr stutzig. Dennoch hielt ich es für eine Laune und reagierte nicht weiter darauf. Weihnachten `20 wünschte ich noch ein frohes Weihnachtsfest und fragte nach Schussel. Stille. Im Juli ´21 bekam ich dann eine Audionachricht, indem sich für das Verhalten auf meine Information entschuldigt wurde, dass man sich darüber ärgerte, dass ich nicht öfter nach Schussel gefragt hätte und das Schussel ja ohnehin schon verstorben sei. Das haute mich dann doch richtig aus den Socken. Ich saß vollkommen perplex in meinem Auto und dachte mir, dass es nicht sein kann mir so eine wichtige Information vorzuenthalten aufgrund gekränkter Eitelkeit. Anstatt sich selbst mal bei mir mal zu melden, als ewig vor dem Telefon zu sitzen und sich darüber zu ärgern, dass es nicht klingelt, auf diese Idee sind sie wohl nicht gekommen. Das eine oder andere Mal klingelte ich damals noch nur mit meinem Sohn an ihrer Tür zum Hallo sagen: ohne Erfolg, Sie haben mir aus purer Verärgerung meine Hündin vorenthalten, ihren Zustand vorenthalten, sie haben mir die Chance genommen meine Hündin ein letztes Mal zu sehen, zu streicheln und ihren Duft einzuatmen, sie evtl. auf dem letzten Weg zu begleiten um mir dann in einer beiläufigen Nachricht ihren Tod mitzuteilen. Nachdem ich den Artikel auf meiner HP veröffentlichte, bekam ich wenige Tage später eine tolle Nachricht von einer Schussel-Schwester. Hollywood Ebawee hatte ich seit ihrem Auszug nicht mehr gesehen und ich bin sehr erfreut, dass die alte Dame noch lebt und sich anscheinend guter Gesundheit erfreut. Im Dezember ´21 wird sie hoffentlich die 13 Jahre Marke knacken und wer weiß, vielleicht schaffe ich es noch sie einmal persönlich zu treffen.
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